Heute hatten wir einen totalen Fleischhieper – rohes Fleisch am besten. Und deshalb gab es heute Mittag mal kalt und zwar ein schönes Steak Tatar. Früher war das mal ein Gericht der gehobenen Küche aber mit den Jahren wurde es halt altbacken und man kann es heute kaum noch irgendwo bekommen. Dazu kommt, dass ich mir in Restaurants meistens auch nicht sicher bin, was die Fleischqualität betrifft. Ich kaufe Fleisch ja immer bewusst in Bioqualität und beim Steak Tatar lass ich mir das Bio-Rinderfilet direkt beim Fleischer frisch wolfen, dann hat man die beste Qualität und damit den besten Geschmack.
Es gibt sehr viele verschiedene Varianten, sehr lecker ist auch die Version von Georges Auguste Escoffier. Hier nun meine eigene Version:

Zutaten pro Person:
240 g Rindsfilet
1 Eigelb (Wachtelei)
einige Ringe rote Zwiebel
Cornichons
rote Beete
1 Teelöffel feine Kapern
frischer schwarzer Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Das Rinderfilet fein hacken oder durch einen Fleischwolf geben, mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen. Auf einen Teller anrichten. Das Eigelb in der gründlich gereinigten Schale auf dem Fleisch anrichten. (beim Wachtelei muss man ein Messer nehmen, um das Ei zu halbieren, da die Schale sehr stabil ist)
Einige Zwiebelringe, rote Beete, Gürkchen und die Kapern mit anrichten.
Jeder kann dann alle Zutaten so vermischen, wie er es gerne essen möchte. So wie ich, bei mir bleiben immer die Kapern übrig.

Passend dazu gab es bei uns Vollkornbrot.

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